WOW MOM you’ve got FemPower!

Mein Name ist Lisa Harmann und ich passe nicht in eine, sondern in mehrere Schubladen – zum Beispiel in die der Journalistin, in die der Frau und in die der Mutter. Zusammen mit meiner Business-Partnerin Katharina Nachtsheim betreibe ich eins der größten Mütterblogs Deutschlands, „Stadt Land Mama“. Es heißt so, weil sie mit ihrer Familie in der Metropole Berlin und ich in der Großfamilie auf einem Mehrgenerationenhof im Bergischen Land vor den Toren Kölns wohne. Zusammen haben wir sechs Kinder, darunter Mädchen, Jungen, Zwillinge, Teenies, Grundschüler und Kita-Kinder. Wir haben uns beruflich dem Frausein und der Mutterschaft verschrieben, weil wir darin so unglaublich viele Facetten sehen.

Als Katharina und ich uns damals auf einer Recherchereise unserer Journalistenschule kennenlernten, galten wir fortan mit unseren blonden Locken nur noch als die Twins. Unsere Wege trennten sich zunächst, ich bekam recht jung Kinder, meine Tochter mit 24, die Zwillingsjungs mit 26. Sie stand noch mitten im Redaktionsleben, als ich bereits mit Windeln und Breigläschen jonglierte. Aber unsere Wege kreuzten sich wieder – zum Glück

Heute zeigen wir mit unserem Blogmagazin vor allem, wie viele verschiedene Wege der Mutterschaft es gibt, wie sehr wir Banden bilden sollten, wie wenig Schubladendenken weiterhilft (gar nicht!). Denn wer passt da schon in eine einzige? Wir alle sind eine ganze Apotheke voller Schubladen, wir brauchen dazu keine Urteile, sondern Offenheit. Für andere Wege, für Selbstbewusstsein, für Diversität. 

Warum antworten wir auf andere Herangehensweisen nicht einfach mal mit einem interessierten „Oh, wie spannend, erzähl mal mehr“ statt mit einem urteilenden Fragezeichen auf der Stirn? Warum lassen wir nicht viel mehr Wege zu, schauen auch mal hinter die Fassade und auf die Rucksäcke, die doch jede einzelne von uns auch trägt? Warum legen wir nicht viel mehr Wert auf Ehrlichkeit und Authentizität? 

Diese Fragen stellten wir uns, als wir anfingen, für Frauen und Mütter zu schreiben. Nicht nur im Blog, auch für Zeitungen und Magazine – und schlussendlich in unseren Büchern. Sie heißen WOW MOM, weil sich das Wort Wow im Wort Mom spiegelt – und umgekehrt. Und weil es Wertschätzung braucht für das, was Frauen da leisten: Wir leben FemPower

Wir zeigen in unseren Mutmachern auch Fotos von uns. Bilder, die zum Teil über unsere Schamgrenze hinausgehen, weil sie echt sind, ungeschönt, weil sie das wahre Leben zeigen. Und weil eine Mutter auch mal Augenringe hat und genervt ist und nicht rund um die Uhr strahlend in einem weißen T-Shirt mit einem grünen Gesundheits-Smoothie in ihrem Bett liegt und sich des Lebens freut. Zur Mutterschaft gehören alle Emotionen – die euphorischen genauso wie die verzweifelten. Frausein, das ist doch alles! 

Wir feiern in unseren Texten dieses Echtsein. Genauso wie es Dawn in Form von Kleidung tut. 

Dawn wertet nicht, Dawn kleidet. Dawn uniformiert nicht, Dawn setzt die individuellen Stärken jeder einzelnen Person in den Vordergrund. Und auch Dawn ist echt. Auch Dawn steht für FemPower. Und dafür, dass jede so sein darf (und soll!), wie sie ist! 

Dawn verändert dabei den Blick auf die Dinge, genauso wie wir das mit unseren Texten tun. Wir machen aufmerksam, drängen uns aber nicht auf.  Wir geben Denkanstöße und überlassen dem Betrachter, was er oder sie draus macht. 
Wir wollen berühren, genauso wie Sofia Holt das mit ihrer FemPower Kollektion tut. Während sich die ersten deutschen Astronautinnen noch im Training für ihren Flug zur ISS befinden – denn ja, tatsächlich war bis 2021 noch nie eine deutsche Frau im All – legt Sofia Holt bei Dawn einen Raketenstart hin. Eine ganz betörende Art der Weiblichkeit. Weil sie es kann. Weil wir es können. Und weil Träume und Ziele manchmal so weit verschwimmen, dass sie Wahrheit werden. Sie und auch die Astronautinnen und die Mütter, die in unserem Blog ehrlich aus ihrem Leben erzählen zeigen, dass wir alles erreichen können, wenn wir nur wollen. Das klingt abgedroschen, aber wir glauben wirklich daran. Weil wir FemPower leben und spüren, was sie bewirken kann.  

Lasst uns also weiter Frauen bestärken. Lasst uns Schubladen sprengen, uns gegenseitig stark machen und aneinander glauben. Dann können wir nach den Sternen greifen. Und sollten das auch tun! Findet ihr nicht?

Eure Lisa

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